Die Finanzierung der Michaeli Schule

Beitrag zur Eigenleistung des Schulträgers

Unsere Schule finanziert sich durch Zuschüsse des Landes NRW sowie der Eigenleistung, die der Schulträger zur Deckung der Schulbetriebskosten zu erbringen hat. Diesen Beitrag zur Trägereigenleistung zahlt der Förderverein (Integrative Waldorfpädagogik Köln e.V.) an den Trägerverein der Michaeli Schule. Die Einnahmen des Fördervereins bestehen aus freiwilligen Zahlungen der Elternhäuser und darüber hinaus Spenden. 

Ein wesentlicher Grundsatz von Waldorfschulen ist, Kinder unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht und dem Einkommen der Eltern aufzunehmen. Um dies zu ermöglichen, richten sich die freiwilligen Beiträge zur Eigenleistung  nach der Höhe des Familieneinkommens.

Die individuellen Beiträge werden in einem vertraulichen Finanzgespräch mit Vertretern des Finanzkreises gemeinsam festgesetzt. Der Finanzkreis besteht aus Mitgliedern der Elternschaft. Die Lehrer werden über die Höhe der Beiträge nicht informiert.

Der Beitrag wird auf der Grundlage des zur Verfügung stehenden Brutto-Einkommens (dazu gehören auch Sonderzahlungen wie z.B. Weihnachtsgeld sowie alle übrigen Einkünfte aus Mieten, Renten, Kapitalvermögen) wie folgt berechnet. 1 Kind: 5 %, 2 Kinder: 7 % und ab 3 Kindern: 8 %.

Bei Beiträgen, die den Betrag von derzeit 180 Euro monatlich überschreiten, werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Bis zum Betrag von 180 Euro können die Zahlungen zu 30 % ebenfalls als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

Beitrag für den Neubau der Michaeli Schule Köln

Der notwendige Beitrag zur Trägereigenleistung wird also von der Elternschaft als Solidargemeinschaft geleistet, d.h. starke Schultern tragen mehr als weniger starke Schultern. Diese Grundidee unserer Schule wird auch bei der Finanzierung des Schulneubaus verwirklicht.

Da der Schulneubau komplett vom Bauherrn (Integrative Waldorfpädagogik Köln e.V.) ohne staatliche Unterstützung gestemmt wird, muss die Schulgemeinschaft (mit Unterstützung durch Stiftungen, Sponsoren und weiteren Spendern) selbst das notwendige Eigenkapital (30 - 40 % der gesamten Bausumme) aufbringen.

Der Eltern- und Lehrerbeitrag setzt sich aus Spende, Arbeitsleistung, unverzinslichem und nach Möglichkeit zusätzlich aus verzinslichem Darlehen zusammen.

Es ist mindestens ein durchschnittlicher Gesamtbeitrag pro Eltern/Lehrerhaus in Höhe von 8.500 Euro (zusammengesetzt aus 1.500 Euro Spende, 6.000 Euro unverzinslichem Darlehen und 100 Stunden Arbeitsleistung im Gegenwert von 10 Euro je Stunde) erforderlich, um den Schulneubau zu ermöglichen.

Das unverzinsliche Darlehen wird mit dem Ausscheiden des jüngsten Kindes zurückgezahlt und durch die Darlehen neuer Mitglieder der Schulgemeinschaft finanziert.

In jeder Klasse gibt es mindestens eine gewählte Vertrauensperson aus der Elternschaft, die Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Eigenleistung zur Baufinanzierung ist.