Fragen und Antworten zum Neubau der Schule: Argumente für den Schulneubau

Richtigstellung: Die Schule soll nicht „im“ Volksgarten gebaut werden
Das Gelände Am Vorgebirgswall 4-8 ist eine zz. ungenutzte, komplett versiegelte Fläche. U.a. liegt hier  ein Tank  der ehemaligen Tankstelle der Polizeifahrbereitschaft. Zuletzt war das Grünflächenamt hier untergebracht.

Was wollte der Rat der Stadt Köln
Der Rat der Stadt Köln hat am 22.06.2006 die Stadt aufgefordert, das Gelände Am Vorgebirgswall 4-8 für den Neubau der integrativen Michaeli Schule zur Verfügung zu stellen. Bedingung war ein Architektenwettbewerb. Diesen hat die Schule Ende 2006 durchgeführt. In der Wettbewerbsjury für unseren Neubau saßen VertreterInnen des Rats der Stadt Köln der Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP.

Außerdem gibt es einen Ratsbeschluss vom 30.08.2007, der die Verdopplung an Plätzen in gemischtem Unterricht (also integrative Schulplätze) im Stadtgebiet Köln bis zum Jahr 2010 beschließt. Von diesem Ziel ist man noch mehrere Hundert Plätze entfernt.

Was hat die Stadt Köln von der Michaeli Schule?
Die Michaeli Schule ist eine von nur drei Schulen im Kölner Raum, die integrativen Unterricht auch in den weiterführenden Klassen praktiziert. Sie hat bundesweit Pilotfunktion.

Darüber hinaus kann sie in dem neuen Schulgebäude eine Offene Ganztagsschule bieten.

Der Neubau signalisiert, dass kulturelle und bildungspolitische Privatinitiativen in Köln eine Chance haben.

Der Stadt Köln entstehen durch den Schulneubau keine weiteren Kosten. Die Refinanzierung über die Miete ist Sache der Landesregierung.

Der Neubau macht deutlich, dass die viel und oft beschworene Integration Anderer ernst genommen wird.

Die Räume in der Loreleystraße stehen der Stadt wieder zur Nutzung zur Verfügung.

Die Michaeli Schule ist eine Schule, die der Schullandschaft in Köln gut tut und im Bildungsangebot eine Lücke schließen hilft.

In den Räumen der Michaeli Schule findet nicht nur Unterricht für Kinder statt, sondern auch Erwachsenenbildung durch das Bildungswerk Rheinland, dem die Schule sehr verbunden ist. Es entsteht also ein Kulturzentrum im Volksgarten, der diese Aufwertung durchaus brauchen kann.